

Spannende Duelle beim 10. Internationalen Bodenseecup in FriedrichshafenAilinger Nachwuchstalente gut in Form beim eigenen Turnier Taekwondo - Jedes Jahr im Juli wandelt sich das Sportgelände des Berufschulzentrums zum beliebten Treffpunkt für Taekwondosportler. Dann nämlich steigt dort der internationale Bodenseecup, der in diesem Jahr bereits zum 10. Mal vom Taekwondo Ailingen veranstaltet wurde. Im Lauf der Jahre hat sich die Veranstaltung längst einen festen Platz im Kalender der internationalen Taekwondoszene erobert. Aus diesem Grund fanden sich am vergangenen Samstag trotz mehrerer am gleichen Tag stattfindender Taekwondo-Ereignisse im deutschsprachigen Raum über 450 Wettkämpfer aus Deutschland, Albanien, Bosnien, Frankreich, Italien, Österreich, Tschechien, der Schweiz und Slowenien am Bodensee ein. Sogar aus dem fernen Dubai waren drei junge Taekwondokas angereist, die die Teilnahme am Bodenseecup gleich mit einem mehrwöchigen Familienurlaub in der Bodenseeregion verbanden. Somit unterstrich der Bodenseecup bei seiner zehnten Auflage einmal mehr den hohen internationalen Status, den sich die Organisatoren über die Jahre hinweg erworben haben. Denn das Turnier hat sich nicht zuletzt deswegen einen solchen Namen gemacht, weil die zahlreichen Helfer aus den Reihen des Ailinger Taekwondovereins Jahr für Jahr mit ihrem vorbildlichen Einsatz der Garant dafür sind, dass Organisation und Durchführung des Wettkampfes hochprofessionell vonstatten gehen. „Ohne die vielen Freiwilligen, die beim Auf- und Abbau, beim Verkauf und anderswo hinter den Kulissen mit anpacken, wäre eine solche Veranstaltung schlicht undenkbar“, so Giusepe Pistillo, Vorsitzender des Vereins. Aus diesem Grund wurden am Samstag jene Familien geehrt, die bereits beim ersten Bodenseecup im Jahr 1998 tatkräftig mit angepackt hatten und dem Verein bis heute die Treue halten. Allerdings waren die Ailinger an diesem Tag nicht nur abseits der Matte gefordert: Zehn junge Nachwuchstalente des Ausrichters griffen aktiv ins Wettkampfgeschehen ein. Dies taten sie recht erfolgreich, denn immerhin konnten alle zehn Kämpfer, von denen einige an diesem Tag zum ersten Mal Wettkampfluft schnupperten, in die Medaillenränge vorstoßen. Mattias Rößler kam bei seiner Wettkampfpremiere in der Kategorie Jugend D bis 24 Kilogramm durch einen klaren Sieg über Urs Wagner vom TKD Wiesloch (7:0) ins Halbfinale. Dort traf er auf Danilo de Oliveira vom tschechischen Verein Humpolec, der ihm an Erfahrung und Kondition überlegen war und somit den Sieg davontrug. Ein guter dritter Platz war Mattias jedoch sicher. Ebenfalls den dritten Platz belegten die Neulinge Tamara Litz (Jugend D bis 35 Kilogramm) und Andreas Schleicher (Senioren bis 78 Kilogramm). Andreas konnte hierbei durch einen 9:2-Erfolg im Viertelfinale gegen Waldemar Becker vom TKD Creti Tübingen überzeugen. Auch im Halbfinale hielt er lange mit, musste sich am Ende jedoch seinem Gegner Ardian Shehu vom TKD Babic mit 8:12 geschlagen geben. In sehr guter Form zeigte sich Nico Paulik (Jugend D bis 26 Kilogramm). Er besiegte im Viertelfinale Lukas Schmidt von der SG Ostalb mit 7:0 und behielt auch im Halbfinale gegen Nick Winkler aus Wiesloch mit 3:0 die Oberhand. Den Finalkampf gegen Ales Chochola aus der Tschechei konnte Niko lange ausgeglichen halten, verlor am Ende jedoch knapp mit 2:4. Leonie Martin (Jugend C bis 41 Kilogramm) und Marc Kraus (Jugend C bis 49 Kilogramm), beide trotz ihres jungen Alters bereits „alte Hasen“ im Wettkampfgeschäft, stellten am Samstag einmal mehr ihr Können unter Beweis und holten sich in ihren Gewichtsklassen jeweils souverän den Titel. Franco Di Modugno (Jugend B bis 61 Kilogramm) und Vanessa Greif (Jugend C bis 32 Kilogramm) konnten ihr Können dagegen nicht vollständig abrufen und mussten sich mit dritten Plätzen ebenso zufrieden geben, wie Dean Martin in der Kategorie Jugend C bis 35 Kilogramm, der im Halbfinale gegen Jordanis Karidis von der SG Ostalb das Nachsehen hatte. Besser machte es Fabio Di Modugno (Jugend C bis 30 Kilogramm), der im Halbfinale Alessandro Manenti vom TKD Genc mit 7:0 schlug, sich im Finale jedoch Fertun Giosof von der SG Ostalb beugen musste, und somit Platz Zwei belegte. |
9. Internationaler Bodenseecup in Friedrichshafen570 Teilnehmer aus neun Nationen - Weiteste Anreise aus Dubai Spektakuläre Wettkämpfe auf hohem Niveau waren auch in diesem Jahr ein Markenzeichen des Internationalen Bodenseecups, der alljährlich vom Taekwondo Ailingen organisiert wird. Bei der neunten Auflage des Turniers am 7. Juli gaben sich neben zahlreichen Nationalkaderathleten auch Weltmeister Servet Tazegül und Europameister Sergej Kolb die Ehre. Im Lauf der Jahre hat sich die Veranstaltung längst einen festen Platz im Kalender der internationalen Taekwondoszene erobert und kann Jahr für Jahr mit einem sowohl quantitativ, wie auch qualitativ hochwertigen Teilnehmerfeld aufwarten. Dies bewies sich auch in diesem Jahr, trotz der Tatsache, dass am selben Wochenende in Ungarn die Europameisterschaften der Kadetten über die Bühne gingen. So fanden sich am 7. Juli über 570 Wettkämpfer aus insgesamt neun Nationen am Bodensee ein. Sogar aus dem fernen Dubai waren drei junge Taekwondokas angereist, die die Teilnahme am Bodenseecup gleich mit einem mehrwöchigen Familienurlaub in der Region verbunden. „Wir hatten noch mehr Anfragen, aber denen mussten wir leider absagen, weil wir sonst die organisatorischen Grenzen überschritten hätten“, verdeutlicht der Vorsitzende des Taekwondo Ailingen, Giuseppe Pistillo, die Flut von Anmeldungen, die ihn im Vorfeld des Bodenseecups erreicht hatten. Das Turnier hat sich nicht zuletzt deswegen einen solchen Namen gemacht, weil die zahlreichen Helfer aus den Reihen des Ailinger Taekwondovereins Jahr für Jahr mit ihrem Engagement der Garant dafür sind, dass Organisation und Durchführung des Wettkampfes so professionell vonstatten gehen. Ohne die vielen helfenden Hände im Hintergrund wäre eine derartige Veranstaltung schlichtweg unmöglich. Dass sich dieser Einsatz auszahlt, bewies in diesem Jahr einmal mehr das hochkarätige Teilnehmerfeld von Spitzenathleten aus aller Herren Länder. So griff neben dem amtierenden Europameister Sergej Kolb auch Jugendweltmeister Servet Tazegül aus der Türkei ins Wettkampfgeschehen ein. Zahlreiche Nationalkaderathleten und Internationale Meister sämtlicher Alters- und Gewichtsklassen gaben sich ebenfalls die Ehre und sorgten für eine hohe Leistungsdichte und viele spektakuläre Kampfszenen. Die eingeladenen Kampfrichter unter der bewährten Leitung von TUBW-Kampfrichterreferent Rudolf Krupka standen den Leistungen der Athleten in nichts nach und rundeten so das hochwertige Niveau des Turniers ab. Proteste und Reklamationen seitens der Sportler blieben die absolute Ausnahme. Von diesem Niveau konnten sich auch die geladenen Ehrengäste überzeugen, die an diesem Tag an den Bodensee gekommen waren. Den kritischen Blicken der beiden TUBW-Vizepräsidenten Klemens Faulhaber und Kwak Kum Sik, Damen- und Jugendreferent Cataldo Creti und dem Tiroler Landestrainer Roland Rakler bot sich ein interessanter Wettkampftag, der die gesetzten Erwartungen voll erfüllte. Die Mannschaftswertung sicherte sich in diesem Jahr der KSC Leopard aus Nürnberg, der damit den alljährlich verliehenen Wanderpokal aus den Händen des Taekwondo Creti entreißen konnte. Die Tübinger hatten die Mannschaftswertung in den letzten beiden Jahren jeweils für sich entscheiden können. Dieses Mal blieb ihnen „nur“ der zweite Platz, gefolgt vom Judo Club Pforzheim und der Sportschule Hwarang auf den Plätzen Drei und Vier. Doch nicht nur die Gewinner der Mannschaftswertung waren nach Ende des Turniers guter Dinge. Viele Teilnehmer zollten dem Gastgeber Respekt für die gewohnt gute Organisation und zeigten sich begeistert von der entspannten und durchweg guten Stimmung in der Halle. So kann auch die neunte Ausgabe des Internationalen Bodenseecups für alle Seiten sportlich wie organisatorisch als voller Erfolg verbucht werden und macht bereits jetzt schon Appetit auf die Neuauflage im nächsten Jahr. |